
Die akustische Faszination und klangliche Vielfalt, die ein versierter Organist einer Kirchenorgel entlocken und damit Zuhörer in seinen Bann ziehen kann, wird bestärkt durch die ebenso beeindruckende wie einmalige Bauweise dieser "Königin der Instrumente". In der Orgelkunde wird anhand der Hauptorgel von St. Nikoai von einem Laien für einen Laien versucht, dies deutlich zu machen.
Hauptorgel
Die Oberkirche und deren Orgel war mit den Ereignissen des 2. Weltkrieges zerstört worden. Der Prospekt, die Schauseite der heutigen Orgel, stammt aus dem Jahre 1759. Er wurde von den Silbermannschülern -und Nachfolgern Georg Schön und Adam Gottfried Oehme in Sachsen (Hainichen) erbaut. Das Orgelwerk selbst entstand 1984, erbaut durch die Orgelbaufirma Eule in Bautzen. Es besitzt 50 Register und eine wunderbare Klangfülle.

Orgel in der Bonhoefferkapelle
Diese Orgel wurde 1966 von der Orgelbaufirma Vleugels erbaut. Sie verfügt über eine elektronische Trakur - und Registeranlage, zwei Manuale, sowie 13 Register. Sie ist als Fernwerk mit der Hauptorgel verbunden.

Orgel in der Sakristei
Die Orgel in der Sakristei wurde von der Orgelbaufirma Ulrich Fahlberg, Eberswalde gebaut. Sie verfügt über eine Schleiflade- mit mechanischer Traktur und angehängtem Pedal, ein Manual, sowie 4 Register.

Kleinstpositiv in der Marienkapelle
Das Kleinstpositiv wurde1989 von der Orgelbaufirma Eule erbaut. Es verfügt über ein Register mit Oberoktavkoppel.